FORENSISCHE ANALYTIK – Telogene Haare

Genotypisierung Telogener Haare

Telogene Haare gehören zu den häufigsten biologischen Tatortspuren. Es handelt sich dabei um Haare, die spontan ausgefallen sind. Sie weisen außen meist keinerlei Zellanhaftungen auf. Im Innern des der Kopfhaut zugewandten Endes finden sich aber noch abgestorbene Zellen, deren DNA allerdings teilweise fragmentiert ist. Je nach Anzahl dieser restlichen Zellen kann man die STR-Analyse (16 STR-Marker, ESS Europäischer Standart Set) oder die Mitochondriensequenzierung (D-Loop HV1, HV2, HV3) zur Genotypisierung einsetzen. Ca. 40% der telogenen Haare sind der STR-Analyse zugänglich. - abhängig von der Menge der DNA in dem Haar und dem Grad der Fragmentierung. Das Protokoll ist Teil unserer Akkreditierung. Wir nehmen mit dem Verfahren an jährlich an dem Spurenringversuch GEDNAP teil.

Telogenes Haar

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